Bericht zum Frauenseminar

“Scham und Schande“

vom 08.07.bis 10.07.2022

im Diakonissen-Mutterhaus Altvandsburg in Lemförde

 

Mit großer Freude trafen am Freitagnachmittag 24 Frauen zur Teilnahme an dem Seminar ein. Das aktuelle 9-Euro-Ticket der Bundesbahn sorgte dabei für viele Anreisen per Zug. Das war eins der ersten Erkenntnisse: Es ist schneller und unkomplizierter und kostengünstiger mit dem öffentlichen Verkehrsmittel zu reisen.

Mit Kaffee und Kuchen begrüßten uns die Seminarleiterinnen Veronika Nentwig und Cerstin Kottwitz. Die Zimmer wurden zugeteilt und gleich nach dem Abendbrot trafen wir uns zur Kennenlernrunde und zur Vorstellung des Seminarplans und der Themenerklärung. Von Anfang an befanden wir uns in einer Wohlfühl-Atmosphäre.

Der Samstagmorgen begann nach dem Frühstück mit der Gruppenbildung. Durch das schöne Wetter konnten die Gespräche in kleineren Einheiten im Freien stattfinden. Nach dem Mittagessen bot das Seminarhaus einen Blick in seine Werkstätten, in denen liebevolle Handarbeiten hergestellt werden, die auch käuflich zu erwerben sind. Am Nachmittag besuchten wir den Dümmer See. Den Weg dorthin begleiteten bei Fußgängern und Autofahrern viele Gespräche, die einander näherbrachten. Das Zusammenkommen nach dem Abendbrot fasste den Tag zusammen und entließ uns in den Samstagabend zur freien Verfügung.

Den Sonntag begrüßten wir mit einem ganz besonders liebevoll gestalteten Frühstück. Gestärkt begann die Gruppenrunde, einige besuchten den Gottesdienst (Thema: Einer trage des anderen Last), die anderen führten intensive Gespräche im kleinen Kreis, was offensichtlich jeder der Teilnehmerinnen besonders guttat. Vor dem gemeinsamen Mittagessen trafen sich alle zur Abschiedsrunde und zum Resümee. Gestärkt verließen wir einander in der Hoffnung auf das Wiedersehen.

Ein ganz besonderer Dank gebührt der Schwester Dorlis und ihrem Team. Wir wurden mit dem Essen entführt in eine Welt der Liebe, der Achtung und der Dankbarkeit in Anbetracht der Hülle und Fülle, die uns Gottes Schöpfung zuteilwerden lässt, oft vergessen durch die Geschehnisse im Alltag. Vielen Dank dafür! Das begleitet unser Leben hoffentlich noch lange.

Danke für das harmonische Seminar an unsere beiden Leiterinnen Veronika und Cerstin.

Eine Formalität ist hinzuzufügen. Veronika Nentwig möchte ihr Amt als Gleichstellungsbeauftragte abgeben und fragte, ob jemand in der Runde künftig Interesse daran hat. Erfreulicherweise stellte sich Andrea Wagner zur Wahl, die zur gegebenen Zeit stattfindet.

Elfi Döhler